Freiwilligenarbeit in Spanien

Spanien ist mit seiner kulturellen Vielfalt, seinen schönen Sandstränden und hohen Bergketten eines der beliebtesten Touristenziele Europas. Gleichzeitig gehört es leider zu den wirtschaftlich schwächsten Mitgliedern der EU. Die spanische Wirtschaft lebt vor allem vom Tourismus, doch diese Einnahmequelle ist fast ausschließlich saisonal verfügbar. Eine hohe Staatsverschuldung, steigende Arbeitslosenzahlen und viele Privatinsolvenzen stürzten das Land in eine Krise. Kurzum: Spanien ist in vielen Bereichen auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen!

Die Rezession hat Spanien mit voller Wucht getroffen: Die Arbeitslosenzahl ist auf fast 30 Prozent gestiegen, vielen Banken droht der Kollaps und die Wirtschaft schrumpft weiter. Für die Bevölkerung bedeutet das, dass Kredite kaum mehr bedient werden können. Von dem sozialen Netz können viele nicht aufgefangen werden und durch das Sparprogramm der Regierung wurden viele Sozialleistungen gekürzt bzw. komplett gestrichen.

Insbesondere unter den spanischen Jugendlichen herrscht bedrückte Stimmung, da Jobchanen kaum vorhanden sind. Manche sind obdachlos oder leben in großen Familienverbänden auf kleinem Raum zusammen. Vor allem in Kinderheimen, Suppenküchen, Obdachlosenunterkünften und Altersheimen mangelt es an Betreuungspersonal.

Freiwillige Helfer werden auch in Tierschutzprojekten gesucht. Wer Spanien zuletzt besucht hat, dem wird vielleicht die gestiegene Zahl an Straßenhunden und verwilderten Pferden aufgefallen sein. Denn auch die Tiere sind Opfer der Rezension und werden zahlreich von überforderten Besitzern ausgesetzt. Es werden dringend Personen benötigt, die sie in Auffangstationen betreuen.

Um in der Freiwilligenhilfe tätig zu sein, solltest du volljährig sein und ausreichend Spanisch und Englisch sprechen.

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