Wohnen im Auslandsemester: So wohnst du zweckmäßig

Quelle: unplash.com, © Nicole Wolf

Ein wichtiger Punkt bei den Planungen zu deinem Auslandssemester ist deine Wohnsituation. Da du ja nur für einen kurzen absehbaren Zeitraum im Ausland leben wirst, musst du dich nicht allzu sehr häuslich einrichten. Trotzdem willst du es aber gemütlich haben, damit du auch abschalten kannst von deinem Lernstress. Wichtig ist, dass du erst einmal eine passende Bleibe für dich findest. Dann kannst du dich ans Einrichten machen. Wie du am besten vorgehst, zeigen wir dir hier.

Wohnung, WG oder Wohnheim?

Bei der Wahl der Wohnsituation kommt es auf einige Punkte an. Die Unterkunft ist abhängig von der Dauer deines Auslandsaufenthaltes. Dann spielt dein verfügbares Budget eine große Rolle und nicht zuletzt welcher Typ du bist. Umgibst du dich gerne mit neuen Menschen oder machst du vielleicht lieber die Tür hinter dir zu und hast deine Ruhe?

Die eigene Wohnung bietet dir beispielsweise mehr Ruhe. Du kannst dich getrost auf dein Auslandssemester konzentrieren und lerntechnisch das Beste dabei rausholen. Allerdings könnten dir dabei ein paar kulturelle Erfahrungen entgehen, die du möglicherweise in einer WG machen würdest.

Hier bekommst du direkt Anschluss und kannst mit Partys und neuen Freundschaften direkt in die fremde Kultur eintauchen. Das Beste aus beiden Welten findest du vielleicht im Wohnheim, das zu deiner Gast-Uni gehört. Hier bist du von Gleichgesinnten Studierenden umgeben und kannst trotzdem dein eigenes Leben hinter deiner Zimmertür genießen. Diese Möglichkeit ist zudem wohl die sicherste Variante.

Denn hier kann dir deine Uni weiterhelfen. Bei der Suche nach einer Wohnung oder einer WG bist du auf dich gestellt und kannst schnell an die falschen Personen gelangen.

Kosten im Blick behalten

Egal für welche der drei Möglichkeiten du dich entscheidest, du solltest unbedingt immer deine Kosten im Blick behalten. Wanderst du für ein Semester in ein anderes Land aus, kann das Leben dort unter Umständen teurer sein als in Deutschland. Du solltest das unbedingt im Vorfeld kalkulieren und dir eine Maximalgrenze für deine Unterkunft setzen.

Solltest du so gar nichts geeignetes finden, dann kannst du die erste Zeit beispielsweise mit einem günstigen Hostel überbrücken. Hier findest du bereits Zimmer ab 10 Euro pro Nacht. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass du dir das Zimmer teilen musst. Dennoch handelt es sich dabei um eine relativ günstige Alternative.

Möbliert für weniger Stress

Da du nur für einen begrenzten Zeitraum in dem Land leben wirst, solltest du dich für eine möblierte oder zumindest teilmöblierte Unterkunft entscheiden. So ersparst du dir unnötigen Umzugsstress. Entweder müsstest du ansonsten mit Sack und Pack für das Auslandssemester umziehen oder dich vor Ort neu eindecken.

Mindestens ein Bett, ein Schrank und ein Schreibtisch mit Stuhl sollten vorhanden sein, damit du direkt loslegen kannst. Auf was Studierende auf keinen Fall verzichten können, ist Kaffee beim Studium. Der hält dich wach und geistig fit. Bei der Wahl der Maschine solltest du jedoch keine Abstriche machen und dir selbst eine organisieren.

Anders sieht es beim Kühlschrank aus. Zumindest ein kleines Gerät sollte in deiner Unterkunft bereits vorhanden sein. Obwohl du keinen großen Umzug anstrebst, solltest du gut mit deinem Gepäck haushalten. Immerhin willst du in frischer Bettwäsche schlafen und zumindest ein paar persönliche Gegenstände dabeihaben.

Der persönliche Touch

Du kannst wirklich jede Person fragen, die bereits ein Auslandssemester absolviert hat: Früher oder später kommt das Heimweh auf. Damit das nicht zu groß ausfällt, solltest du trotz der bereits vorhandenen Möbel, ein wenig von deiner Heimat in deine temporären Unterkunft mit hineinbringen. Stelle ein paar Fotos von deinen Freunden und deiner Familie auf. Verteile sie am besten an prominenten Stellen, damit du sie immer im Blick hast.

Auch im Ausland solltest du nicht auf Dinge verzichten, die dich glücklich machen. Du bist schließlich immer noch du. Nimm dir ein paar Dekostücke von zu Hause mit, die dir viel bedeuten und verleihe deiner Wohnung oder deinem Zimmer deine persönliche Note. So kann es in deinem Zuhause auf Zeit ganz wohnlich und gemütlich werden.

Gastfamilie als Alternative

Sollte das Heimweh dann doch etwas überhandnehmen, bietet sich noch eine vierte Art der Unterbringung an: das Leben in einer Gastfamilie. Hier bekommst du eine familiäre Atmosphäre und wirst zudem häufig noch mit in das Familienleben integriert. Oft kommst du hier sehr günstig weg, wenn du hin und wieder im Haushalt hilfst. Ähnlich wie bei der WG hast du dabei den Vorteil, dass du dich mit der fremden Kultur vertraut machen kannst.

Das solltest du bei deiner Wohnung zu Hause beachten

Während du im Ausland unterwegs bist, steht deine Wohnung oder dein WG-Zimmer zu Hause erst einmal leer. Allerdings willst du deine Unterkunft nicht aufgeben. Damit du nicht monatelang doppelt Miete zahlst, hast du die Möglichkeit für die Dauer deiner Abwesenheit deine Räume zu untervermieten.

Wichtig ist, dass du das vorher mit deinem Vermieter besprichst. Wohnst du in einer WG, haben deine Mitbewohner natürlich noch ein Wörtchen mitzureden. Beachte dabei, dass wenn du dein Reich untervermietest, du auch entsprechende Pflichten zu erfüllen hast.

TEILEN