Beliebte Länder für Auslandsjobs und dort gefragte Berufe

Beliebte Jobs im Ausland nach Land
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Laut Statistischem Bundesamt wandern die meisten Deutschen ins europäische Ausland aus, z.B. nach Österreich, Frankreich oder Italien. Offene Grenzen, Freizügigkeit, allgemein niedrige Sprachbarrieren und eine gemeinsame Währung machen einen Wechsel in die EU-Nachbarländer besonders attraktiv. Einen hervorragenden Überblick über alle europäischen Länder (Arbeitsmarkt, -chancen, -bedingungen etc.) bieten die Broschüre Arbeiten im Ausland (PDF) der Arbeitsagentur sowie das Informationsportal EURES der Europäischen Kommission.

Nach den europäischen Ländern folgen in Sachen Beliebtheit die USA und Kanada. Diesen traditionellen Auswanderungsländern geht der Ruf unbegrenzter Möglichkeiten und guter Chancen zur beruflichen Selbstverwirklichung voraus. Mit einigem Abstand folgen hiernach Asien, Afrika und Ozeanien. Insbesondere der asiatische Raum wird zusehend beliebter. Informationen über den Arbeitsmarkt einiger außereuropäischer Länder sind bei den Länderinformationen der Arbeitsagentur aufgeführt.

Im Folgenden findest du eine kleine Auswahl an beliebten Ländern und den dort gesuchten Berufsbildern:

  • Australien: u.a. Bauingenieure, Experten im Bergbau, in der Chemie- und Pharmaindustrie, in der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Handwerker.
  • China: u.a. Manager, Finanz- und Investment- Berater, Softwareingenieure, Informations- und Kommunikationstechniker, Maschinenbauingenieure, Lehrer, Experten für Rohstoffe, Erneuerbare Energien und Umwelttechnik.
  • Frankreich: u.a. in der High-Tech-Branche mit der Luft- und Raumfahrt, in der Medizintechnik, Pharmazie, Bio- und Nanotechnologie sowie den Erneuerbare Energien. Außerdem fehlen Ärzte, Sozialarbeiter und Ingenieure.
  • Großbritannien: u.a. Ärzte, Zahnärzte, Krankenschwestern, Altenpfleger, Pharmazeuten, Sozialarbeiter, Ingenieure, Geologen und -physiker, Lehrer, Metallarbeiter, Metzger und Köche.
  • Irland: u.a. Softwareingenieure, Informatiker, Mediziner, Biotechnologen, Call-Center-Mitarbeiter und Chemiker.
  • Italien: u.a. in der Tourismusbranche, im Gastronomie- und Hotelwesen, in der Umwelttechnik sowie Krankenpfleger, Bäcker und Callcenter-Mitarbeiter.
  • Kanada: u.a. Handwerker, Fachkräfte im Bergbau und für Bohrungen, Mediziner, Techniker, Architekten und Ingenieure.
  • Neuseeland: u.a. im Baugewerbe, Gesundheitswesen, in der Agrarwirtschaft, Umwelttechnik, Logistikbranche und Informations- und Kommunikationstechnologie.
  • Niederlande: u.a. Ärzte, Pflegepersonal und Zahntechniker, Ingenieure, Techniker und Deutschlehrer.
  • Norwegen: u.a. IT-Experten, Ingenieure, Techniker, Maschinenarbeiter, Kraft- und Anlagenfahrer, Verkaufspersonal, Pflegepersonal, Lehrer sowie Mitarbeiter in der Hotellerie und Gastronomie.
  • Österreich: u.a. in Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Logistik sowie in der Landwirtschaft, Gastronomie und Hotellerie.
  • Schweden: u.a. Ärzte, Zahnärzte, Krankenschwestern, Hebammen, Architekten, Bergarbeiter, Ingenieure und Techniker im Metallwesen und Bergbau, Softwareentwickler, Lehrer, Psychologen und Logopäden.
  • Schweiz: u.a. Ärzte und Krankenschwestern, Pharmazeuten, Informatiker, Techniker und Bauingenieure.
  • USA: u.a. im Maschinenbau, in der Kfz-Industrie, chemischen Industrie, Umwelttechnik, im Energiesektor, im Gesundheitswesen und in der Bildung. Im Rahmen der Green-Card-Verlosung werden keine bestimmten Berufe bevorzugt.
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