Surfen in Portugal – So findest du das richtige Surfcamp

Surfen ist als Sport schon lange angesagt. Doch die meisten verbinden damit Miami, Australien oder Inseln in Südostasien. Dabei muss man gar nicht in die Ferne schweifen. Auch Europa bietet Strände mit der perfekten Welle. Vor allem Portugal lockt jedes Jahr Profis aus Nah und Fern. Denn hier finden sich unter anderem die höchsten Wellen der Welt. Doch auch Anfänger kommen im Land der Seefahrer auf ihre Kosten. Denn in Surfcamps kannst Du nicht nur einen traumhaften Urlaub verbringen, sondern von Experten das Wellenreiten lernen. Hier erfährst Du, was Du bei der Auswahl des Surfcamps beachten solltest und welche Hotspots wir empfehlen.


Können und Level

Ganz zu Anfang solltest Du natürlich entscheiden, was Du Dir genau von einem Aufenthalt im Surfcamp erhoffst. Willst du die meiste Zeit im Wasser verbringen und den Fokus voll und ganz auf Sport und Fitness richten? Oder steht der Spaß im Vordergrund und die Surf-Stunden sind eher eine Ergänzung? Hast Du schon einmal gesurft oder bist Du absoluter Anfänger? Surfcamps in Portugal gibt es für jedes Können und alle Level. Einige Camps sind mit zusätzlichen Fitnessstudios ausgestattet und bieten gesunde Sportlerernährung. Andere bieten eine hauseigene Bar und laden zum geselligen Beisammensein ein. Es ist also für alle Vorstellungen etwas dabei.

Beste Reisezeit

Einer der großen Vorteile von Portugal: Es gibt keine schlechte Reisezeit. Da Portugal relativ weit im Süden liegt, sind die Temperaturen hier im Allgemeinen auch im Winter deutlich angenehmer als in Deutschland. Allerdings sind dann auch die Wellen höher, so dass die kühleren Jahreszeiten eher für Fortgeschrittene und Profis empfohlen werden. Aber auch als Anfänger kannst Du im Winter voll auf Deine Kosten kommen. Der Sommer in Portugal ist, wie nicht anders zu erwarten, trocken und warm. Besonders im Juli und August regnet es so gut wie nie und es gibt Sonne satt. Der Atlantikwind sorgt für eine erfrischende Brise, so dass es selten drückend heiß wird.

Für die geeignete Anreise, setzt Du Dich am besten direkt mit dem Surfcamp in Verbindung. Seriöse Veranstalter werden Dir außerdem auch alle Fragen rund um Einreise-Bestimmungen und Covid-Restriktionen beantworten können.

Hotspots

Die Atlantikküste Portugals ist lang und hat dementsprechend viele Surf-Spots zu bieten. Doch jede Stadt hat dabei ihre eigenen Highlights. Hier sind unsere Favoriten.

Lissabon

Die Hauptstadt Portugals besitzt Zugang zum Atlantik und damit auch eine Vielzahl an naheliegenden Surf-Stränden, welche Wellen für Anfänger und Profis bieten. Darüber hinaus lässt sich hier außerdem auch einiges an Kultur entdecken: Ob Architektur, Museen oder hervorragende Restaurants: Hier wird Dir, auch in deiner Zeit außerhalb des Wassers, garantiert nicht langweilig.

Porto

Porto gilt als die heimliche Hauptstadt und ist bei Touristen mindestens genauso beliebt wie Lissabon. Das Wetter ist etwas weniger sonnig, was den Surf-Konditionen jedoch keinesfalls schadet. Am Strand Espinho richtet die World Surf League jedes Jahr ihre Junior Series aus.

Peniche

Peniche liegt auf einer Halbinsel und bietet damit hervorragende Surf-Konditionen. Vor allem der Strand Supertubos ist bei Profis beliebt, denn hier findet man immer Wellen vor. Nebenbei bietet das Städtchen außerdem den größten Hafen für traditionelle portugiesische Fischerei.

Sagres

Sagres liegt in der berühmten Region Algarve und bietet neben dramatischen Steilküsten auch wunderschöne Strände mit türkisblauem Meer. Neben ganzjährigen, perfekten Surf-Bedingungen lädt der Atlantik hier auch zum Tauchen und Schnorcheln ein.

Nazaré

Als Anfänger und Fortgeschrittener sollte man das Meer direkt vor Nazaré lieber meiden. Denn die weltberühmten Wellen können bis zu 24 Meter hoch werden und sollten deshalb nur von absoluten Profis gesurft werden. Wer allerdings die Chance hat, sollte das Surfcamp aber auf jeden Fall für einen Ausflug hierhin verlassen, denn das Naturschauspiel ist unglaublich und die Surfer hier gehören zur absoluten Weltklasse.

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