Die wichtigsten Check-Points Ihrer Auslandsreiseliste

Checkliste fürs Ausland

Die Abenteuerlust lässt Sie kaum mehr los? Die Koffer sind bereits gepackt, der Flieger gebucht und die Unterlagen liegen bereit? Dann steht Ihrem Urlaub vermeintlich nichts mehr im Wege. Doch wer im Vorfeld über die Besonderheiten in seinem Urlaubsland informiert startet, der spart sich dort zahlreiche Nerven.

Reisepass, Personalausweis und Gültigkeitsdauer

Zunächst gilt es die Einreisebestimmungen zu beachten. Liegt das Reiseziel im fernen Ausland, außerhalb der EU, sollten Sie nach den Formalitäten recherchieren. Nicht immer genügt nur der Reisepass zur Einreise. In anderen Ländern wird Ihr Reisepass benötigt, welcher noch mindestens 6 Monate lang gültig sein muss. Das Gültigkeitsdatum sollten Sie unbedingt einige Wochen vor der Abreise prüfen. Denn die Beantragung des neuen Passes kann mit einer langen Wartezeit sowie Bearbeitungsdauer einhergehen.

Von der Aufenthaltserlaubnis bis hin zur Gesundheit

Neben Ihren Dokumenten sollten Sie sich ebenfalls um ein Visum kümmern. Je nachdem, in welches Land Sie reisen, muss dieses noch vor Ihrer Einreise beantragt werden oder direkt am Flughafen. Hierzu benötigen Sie ein Passbild, welches auf das Dokument geklebt wird. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie stets den Impfpass bei sich tragen und diesen auch noch vor der Einreise in ein fernes Land auf Vollständigkeit prüfen. Welche Impfungen sind für die Einreise in das von Ihnen gewählte Land vorgeschrieben? Diese Information erhalten Sie bei Ihrem Hausarzt oder beim Gesundheitsamt.

Sollten Sie an einer Krankheit wie Diabetes, der Bluterkrankheit oder einer anderen leiden, können Sie dies anhand eines englischen Kärtchens klarmachen. Dieses wird einfach immer in der Geldbörse mitgeführt und sollte in englischer Sprache, groß sowie deutlich lesbar alle wichtigen Fakten zu Ihrer Erkrankung beinhalten. Sollte es im Ausland zu einem Notfall kommen, können Personen, Ärzte und Helfer schnell reagieren.

Urlaub machen kostet Geld – auch vor Ort

Nicht nur die Reise selbst sowie das Hotel will bezahlt werden. Im Urlaub selbst möchten Sie sich sicherlich ein schönes Abendessen, ein Eis oder eine kleine Erinnerung an den Urlaub gönnen. Dies kostet Geld. Doch nicht überall auf der Welt werden Kredit- oder Debitkarten akzeptiert, weswegen Sie sich im Vorfeld mit dem Thema Geld befassen sollten. Zunächst gilt es, einen kleinen finanziellen Puffer für den Urlaub aufzubauen. Dieser sollte circa 200 Euro betragen und in die jeweils gültige Landeswährung getauscht werden. Dieses Geld können Sie dann in Notfallsituationen, in denen Sie nicht mehr mit der Karte oder anderen Zahlungsmitteln zahlen dürfen, nutzen können.

Sollten Sie sicher sein, dass die Debitkarte im Ausland akzeptiert wird, gilt es diese freischalten zu lassen. Die Nutzung im Ausland muss oftmals bei der jeweiligen Bank selbst beantragt werden. Anschließend schalten ihnen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die Karte dann für das jeweilige Land frei. Bei der Kreditkarte gilt es zudem die Gültigkeit der Karte zu prüfen. Es gibt nichts Ärgerlicheres, als die Karte im Ausland theoretisch nutzen zu können, jedoch aufgrund des Ablaufdatums nicht mehr zahlungsfähig zu sein. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern auch mit zahlreichen Schwierigkeiten verbunden, wenn Sie nicht entsprechend finanziell vorgesorgt haben.

Handytarife fürs Ausland – Vorsicht vor den Roaming-Gebühren

Roaming-Gebühren fallen immer dann an, wenn der eigene Handytarife im Ausland genutzt wird. Die Mobilfunkanbieter können dann nach eigenem Ermessen einen Tarif für das Simsen, Surfen und Telefonieren festlegen, den sich der Kunde jedoch noch vor Reiseantritt genaustens erklären lassen kann. Seit einigen Jahren haben die Mobilfunkanbieter innerhalb der EU jedoch eine Absprache getroffen, welche dem Nutzer oder der Nutzerin besondere Vorteile bringt. Innerhalb der Europäischen Union können Sie Ihren Smartphone Tarif genauso nutzen, wie in Deutschland. Einziger Unterschied kann das Datenvolumen sein, welches Sie nutzen für den, bis die Geschwindigkeit gedrosselt wird.

Wichtig zu beachten ist, dass das Roaming-Abkommen nur innerhalb der europäischen Länder gilt. In der Luft oder auf dem Schiff fallen weiterhin enorme Gebühren für die Nutzung an. Sie sollten sich daher davor hüten, das Smartphone zum Chatten oder Schicken von Bildern sowie Videos über den Wolken oder auf hoher See zu nutzen.

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