Das Gap Year richtig planen

Welche Gap-Year-Variante passt zu mir?

Quelle: ef Education First

Welche Gap-Year-Variante passt zu mir und wie bereite ich mich auf meine große Reise vor? Der Sprachreiseanbieter EF Education First erklärt in vier Schritten, worauf es bei der Planung des Gap Years ankommt

Ein Auslandsjahr bietet jungen Menschen eine gute Gelegenheit, berufliche Ziele zu überdenken und vielleicht sogar neue Talente und Interessen zu entdecken. Das Besondere am Gap Year, zu Deutsch „Lückenjahr“: Es gibt für jeden Geschmack ein individuelles Reisekonzept – von der Sprachreise über Work and Travel, vom Au-pair-Programm bis hin zum Praktikum. Doch unabhängig davon, welche Variante gewählt wird: Vorbereitung ist die halbe Miete. Der Sprachreiseanbieter EF Education First erklärt, worauf es bei der Planung ankommt, damit das Gap Year Spaß macht und die Reisenden viele positive Erinnerungen mit zurück in die Heimat nehmen.

Schritt 1: Inhalte festlegen und rechtzeitig informieren

Am Anfang des Gap Years steht zunächst die Frage nach dem Inhalt der Reise. Lieber eine Sprachreise oder Work and Travel? Eher Au-pair oder Freiwilligendienst? Für alle Varianten gilt: Je früher mit der Planung begonnen wird, desto besser. Wer sich beispielsweise für eine Sprachreise entscheidet, sollte sich rechtzeitig über die Anmeldefristen für Sprachkurse informieren. Wer seine Reise auf eigene Faust planen will, findet auf Blogs im Internet viele Informationen, ist am Ende jedoch auf sich allein gestellt. Organisationen wie Sprachreiseanbieter helfen bei der Wahl des passenden Programms und liefern Antworten auf Fragen rund um die Reise – basierend auf jahrelangen Erfahrungswerten. Vorteilhaft ist hierbei, dass Reisende jederzeit einen Ansprechpartner an ihrer Seite haben. Das betont auch Niklas Kukat, Geschäftsführer von EF Education (Deutschland) GmbH: „Unsere Erfahrung zeigt, dass vor und während eines Gap Years viele Unsicherheiten auftreten können, die sich mit der richtigen Betreuung schnell lösen lassen. Gerade unerfahrene Reisende erhalten bei uns die notwendige Unterstützung, um ihr Auslandsjahr richtig genießen zu können.“

Schritt 2: Einreisebestimmungen prüfen

Niklas Kukat empfiehlt, sich frühzeitig über die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes zu erkundigen. EU-Bürger, die in der EU bleiben, haben es einfacher, da sie kein Visum benötigen. Außerhalb Europas gilt in vielen Ländern allerdings eine Visumspflicht. Je nach Reiseziel und Dauer des Aufenthaltes erhalten Einreisende ein Touristenvisum, das bei Ankunft am Zielflughafen ausgestellt wird. Bei längerer Reisedauer ist nicht selten ein erweitertes Visum erforderlich, das – je nach Einreiseland – bereits Monate vor der Einreise beantragt werden muss. Andere Staaten wiederum verlangen ein Visum bei der Einreise, unabhängig von der Reiselänge. Verlässliche Informationen über die Einreisebestimmungen und -kosten gibt es beim Reiseveranstalter oder im Internet über die Seite des Auswärtigen Amtes.

Schritt 3: Krankenversicherung klären

So groß die Hoffnung auch ist, während des Gap Years unversehrt zu bleiben: Eine Verletzung oder Krankheit lässt sich nicht immer verhindern. Um auch im Ausland ausreichend versichert zu sein, sollten sich Reisende im Vorfeld um einen speziellen Auslandskrankenschutz kümmern. Viele Versicherungen bieten für jeden Bedarf ein passendes Paket an. Wer die verschiedenen Angebote gut miteinander vergleicht, ist vor Ort gerüstet und profitiert von einem umfassenden Versicherungsschutz.

Schritt 4: Sinnvoll packen und auf das Reiseland vorbereiten

Sind alle organisatorischen Vorkehrungen getroffen, können die Koffer gepackt werden. Wer im Auslandsjahr alles Wichtige dabeihaben möchte, sollte eine Packliste erstellen. Bei der Wahl der Kleidung helfen folgende Fragen: Welches Klima herrscht im Zielland während meines Aufenthaltes und welche Aktivitäten habe ich geplant? Bei einem tropischen Reiseziel kann die Daunenjacke entsprechend zu Hause bleiben. Wanderbegeisterte brauchen wiederum das passende Schuhwerk. Auch ist es wichtig, sich mit der Kultur des Ziellandes zu beschäftigen, denn nicht in jedem Land ist freizügige Kleidung erwünscht. Für einen besseren Überblick sind farbige Beutel oder Packwürfel sinnvoll, in denen sich die Kleidung sortieren lässt.

Bei Hygiene- und Kosmetikartikeln lautet die Devise: Weniger ist mehr. Denn Shampoo und Seife gibt es überall auf der Welt zu kaufen. Auch viele Medikamente sind im Ausland verfügbar. Wer allerdings eine spezielle Arznei benötigt und möglicherweise sogar darauf angewiesen ist, der sollte das entsprechende Medikament unbedingt in ausreichender Form im Gepäck haben. Auch in Bezug auf Elektronik ist es ratsam, sich vorab zu informieren: Denn ohne den richtigen Adapter lassen sich in vielen Ländern Geräte wie Smartphone oder Laptop nicht aufladen. Besonders wichtig für die gesamte Reisedauer sind zudem Dokumente wie der Personalausweis oder Reisepass, die Versicherungspolice und das gültige Visum. Einmal am Reiseziel angekommen, empfiehlt es sich, die Originaldokumente sicher in der Unterkunft zu verstauen und lediglich Kopien mit sich zu führen. Wer die Dokumente im Vorfeld einscannt, geht ganz auf Nummer sicher und kann sie jederzeit abrufen.

Nähere Infos zu den Möglichkeiten eines Gap Years in Form eines Sprachenjahres bei EF Education First gibt es auf www.ef.de/pg.

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