Farmarbeit in Norwegen

Erfahrungsbericht Fakten
Autor:
Anbieter: TravelWorks
Programm: Work & Travel im Bereich Farmarbeit
Land: Norwegen
Bewertung:
(5 von 5)

Aus meinem Freundeskreis haben schon viele Erfahrungen mit Work and Travel gemacht. Die meisten von ihnen haben diese Zeit in Neuseeland oder Australien verbraucht. Nachdem bei mir die Entscheidung gefallen ist, DAS WILL ICH AUCH MACHEN, bin ich nach einiger Recherche auf Norwegen gestoßen. Da wollte ich schon immer mal hin und mir gefiel der Gedanke, für meinen Work and Travel Aufenthalt nicht um die ganze Welt fliegen zu müssen. Und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, dieses wunderschöne Land einmal zu besuchen – egal ob im Urlaub, oder um dort an einem Work und Travel Programm teilzunehmen.

Ich habe ein halbes Jahr auf einer Farm in Batnfjordsora, in der Nähe von Kristiansund, verbracht und habe da, zusammen mit einem jungen Ukrainer, bei einer Gastfamilie gewohnt. Die ganze Familie (der Farmer mit Frau und drei Kindern) hat uns sehr gut aufgenommen und uns während des gesamten Aufenthaltes das Gefühl gegeben, willkommen zu sein. Man merkt, dass die Gastfreundschaft wird in Norwegen sehr groß geschrieben wird.

Die Familie lebt von der Milchproduktion und meine Arbeit bestand darin, morgens, mittags  und abends bei der Stallarbeit zu helfen. Am Morgen haben wir die Kühe in den Stall getrieben, wo sie gemolken wurden. Des Weiteren gehörte die Stallreinigung, Tierpflege und das Füttern zu meinen Aufgaben.

Die Arbeitszeiten haben sich auf drei Schichten verteilt. Morgens und abends ca. 2,5 Stunden und gegen Mittag ca. 1-2 Stunden. Da wurde allerdings nur gefüttert. Die Arbeitszeiten und vor allem das Arbeitsklima waren sehr angenehm und viel entspannter, als ich es aus Deutschland kenne. Daran war nicht zuletzt auch der Farmer schuld, der mit seiner unglaublich freundlichen Art immer für gute Stimmung gesorgt hat, obwohl er selbst viel länger gearbeitet hat als wir.

Die Arbeit auf der Farm war sehr abwechslungsreich. In den Sommermonaten habe wir die Jungkühe in die Berge getrieben, wo sie sich völlig frei bewegen konnte, da sie im Betrieb nicht gebraucht wurden, weil sie noch keine Milch geben konnten. Dann hatte ich das große Glück bei sieben Geburten von Kälbchen dabei zu sein und diese im Anschluss mit der Flasche zu füttern – eine Erfahrung, die ich nie im Leben vergessen werde.

Zwei Tage pro Woche hatte ich frei und mein Chef hat uns hin und wieder sogar ein paar Tage zusätzlich geschenkt, um Ausflüge zu unternehmen. Es waren einzigartige Erlebnisse, durch die Natur zu wandern, mit einer historischen Bahn zu fahren, die Fjorde zu erkunden und einfach nur die Landschaft zu genießen.

Aber auch während des Alltags auf der Farm hatte ich Freizeit. In dieser habe ich zum Beispiel einen Norwegisch-Kurs besucht, der für „Neuankömmlinge“ im Dorf umsonst angeboten wurde. Mit Englisch kommt man zwar fast überall gut zurecht, aber ich finde es gehört einfach dazu, zumindest ein paar grundlegende Dinge in der Gastsprache zu lernen. Außerdem war dieser Kurs eine durchaus interessante Erfahrung, da Schüler aus acht Nationen zusammentrafen und man allerhand über deren Länder und Mentalitäten gelernt hat. Schon bald entstanden erste Freundschaften und an den Wochenenden haben wir viel gemeinsam unternommen.

Die sechs Monate haben mit wahnsinnig gut gefallen und ich kann jeden nur bestärken einen Work and Travel Aufenthalt in Norwegen zu machen – Vorausgesetzt er liebt die Natur.

Verfasst von Frank M.

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