Staatliche Austauschprogramme

Von staatlicher Seite aus existieren einige Austauschprogramme. In ihrer Mehrzahl ermöglichen sie Gruppen- Schüleraustausche. Individuelle Schüleraustausche werden seltener organisiert. Eine Ausnahme ist das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP). Es wird von dem Deutschen Bundestag und dem Amerikanischen Kongress getragen. Vergeben werden Vollstipendien für einen einjährigen Schüleraustausch in die USA. Das Programm ist für 15 bis 17-jährige bestimmt. Für jeden Wahlkreis wird ein PPP-Stipendium vergeben, die Auswahl treffen fünf gemeinnützige Austauschorganisationen.

Für Frankreich-Austauschschüler gibt es das Brigitte-Sauzay-Programm des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW). Deutsche und französische Schüler zwischen der 8. bis 11. Jahrgangsstufe können teilnehmen, wenn sie mindestens zwei Jahre Sprachunterricht hatten. Ebenfalls für französische und deutsche Schüler wurde das Voltaire-Programm entwickelt. Daran können sich Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe beteiligen. Sie leben ein halbes Jahr bei einer Gastfamilie, die ein gleichaltriges Kind hat. Im Anschluss folgt der Gegenbesuch dieses Kindes.

Die einzelnen Bundesländer haben verschiedene Austauschprogramme initiiert. Um teilzunehmen, musst du deinen Wohnsitz in dem jeweiligen Bundesland haben. Ein individueller Schüleraustausch wird momentan in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin-Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland angeboten (Stand Ende 2013). Die anderen Bundesländer bieten bislang nur Schüleraustausche im Klassenverbund an.

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