Ein Semester in L.A.

Erfahrungsbericht Fakten
Autor:
Anbieter: GLS Sprachenzentrum
Programm: Schüleraustausch an Privatschulen
Land: USA
Bewertung:
(5 von 5)

Ich habe ein Semester an einer Privatschule in Los Angeles (Ribet Academy) verbracht. Während dieser Zeit habe ich bei einer Gastfamilie gewohnt, mit der ich von Anfang an ein sehr gutes Verhältnis hatte und auch heute noch in Kontakt stehe. Die Zeit war sehr schön und sehr intensiv. Ich hätte vor meinem Austausch jedoch nicht erwartet, dass es so große Unterschiede zwischen dem Leben in Kalifornien und Deutschland gibt.

Obwohl ich aus Berlin komme und eigentlich an das Großstadtleben gewöhnt bin, hat mich L.A. ganz schön überwältigt. Die Dimensionen sind gigantisch – sogar die Milchflaschen haben ein Volumen von 4 Litern. Ein großer Unterschied war auch die multikulturelle Bevölkerung. Mexikaner, Japaner, Chinesen, Armenier, Afrikaner und noch etliche weitere Bevölkerungsgruppen leben hier zusammen. Meine Mitschüler bestanden aus einem bunt gemischten Haufen aus aller Welt.
Ab 16 fährt hier auch niemand mehr mit dem Fahrrad, sondern nur noch mit dem Auto. Da ich an einer Privatschule war, wo in der Regel viele Schüler aus besserem Hause waren, hatten viele meiner Mitschüler sogar schon ein eigenes Auto.

Der Schulalltag ist auch total anders als in Deutschland. Um acht Uhr morgens beginnt der Unterricht und dauert bis 15:15 Uhr. Es gibt eine Frühstückspause von einer halben Stunde und eine Mittagspause von 55 Minuten. Zu Beginn des Semesters wählt man seine Fächer und hat jeden Tag den gleichen Stundenplan. Nachmittags werden dann verschiedene Sportmöglichkeiten angeboten. Ich hatte jeden Nachmittag von 15:30 bis 18:00 American Football Training. Da die Schule sehr klein war und dadurch auch das Football-Team klein war, bin ich sogar in die Stammaufstellung gekommen. Das war eine unglaublich tolle Erfahrung und ich hatte total Spaß in der Mannschaft.

Das Leben in der Gastfamilie war toll. Meine Gasteltern waren noch relativ jung und hatten zwei kleine Kinder, die für mich wie kleine Brüder waren. Um meine Dankbarkeit zu zeigen, habe ich in der Familie mitgeholfen, auch ohne, dass mich meine Gasteltern darum bitten mussten. Ich habe auch öfters auf deren Kinder aufgepasst, was mir sogar richtig Spaß gemacht hat.

Unter der Woche hatte ich nur wenig Freizeit. Aber an den Wochenenden habe ich mit meiner Gastfamilie oft Ausflüge unternommen. Sie hatten große Freude daran mir die Umgebung von Los Angeles zu zeigen und auch größere Ausflüge in ganz Kalifornien mit mir gemacht. Wir waren in den Ferien sogar mal in den Bergen und sind Snowboard gefahren.

Mein Austausch nach Amerika war eine große Bereicherung und ich bin froh, dass mir meine Eltern diese tolle Erfahrung ermöglicht haben. Meine Gastfamilie hat einen Großteil dazu beigetragen, dass ich mich so wohl gefühlt habe und ich bin froh, dass ich so großes Glück mit ihr gehabt habe.

Verfasst von Marton P.

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