Arbeiten in Nordamerika

Nordamerika bildet eine führende Wirtschaftsmacht. Die Vereinigten Staaten sind sogar die weltbedeutendste Wirtschaftsgröße. Trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise der letzten Jahre ist die Relevanz des nordamerikanischen Marktes ungebrochen.
Bis heute ist es der Traum vieler Europäer, in Nordamerika beruflich Fuß zu fassen. Mit den richtigen Qualifikationen und einer guten Portion Ehrgeiz kannst auch du das schaffen. Eine sehr abwechslungsreiche Natur, beeindruckende Metropolen und gastfreundliche Menschen erwarten dich auf der Nordhälfte des amerikanischen Kontinents. Falls du nicht für immer dort bleiben möchtest, so bist du der Regel nach bei deiner Rückkehr auf dem europäischen Markt durch deine Sprachqualifikationen und dein interkulturelles Know-how aber besonders gefragt.

Arbeitsmarkttrends in Nordamerika

Nach der Finanz- und Immobilienkrise erholt sich der nordamerikanische Arbeitsmarkt allmählich.
Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind die Land- und Forstwirtschaft sowie der IT- und Hightech-Sektor. Zu den Wachstumsbranchen der USA gehören sämtliche Technik-Branchen, wie Informations-, Kommunikations-, Medizin- und Umwelttechnik, der Energiesektor sowie die chemische Industrie und die Kfz-Industrie. Gute Chancen haben außerdem Juristen, PR-Kräfte, Pädagogen, Sozialarbeiter, medizinisches Personal, Hotelfachkräfte sowie Köche. Auf dem kanadischen Arbeitsmarkt verhält es sich ähnlich. Gesucht werden dort außerdem Handwerker, Bau- und Bergarbeiter sowie Fachkräfte für Bohrinseln.

Jobsuche in Nordamerika

Bereits von Zuhause aus kannst du bequem mit der Jobsuche auf dem nordamerikanischen Stellenmarkt beginnen. Es existieren zahlreiche nationale und branchenspezifische Jobbörsen und -portale. Einige wichtige nationale Jobbörsen sind z.B.

USA:

Kanada: 

Eine wichtige Funktion kommt heutzutage auch dem Networking über Karrierebörsen zu, beispielsweise über XING oder LinkedIn. Hier können wertvolle Erstkontakte geknüpft bzw. bestehende Kontakte gepflegt werden. Empfehlenswert ist immer auch der Besuch einer internationalen Karrieremesse. Auf ihnen sind nordamerikanische Unternehmen normalerweise gut vertreten.
Eine andere Möglichkeit ist eine eigeninitiative Bewerbung bei nordamerikanischen Unternehmen bzw. Unternehmen, die in Nordamerika Niederlassungen besitzen. Entsprechende Kontaktadressen und Informationen findest du fast immer bei den firmeneigenen Webauftritten. Weitere Hinweise liefern die deutsch-kanadische Handelskammer und die deutsch-amerikanische Handelskammer.

Richtig bewerben in Nordamerika

Deine Bewerbung bei einem nordamerikanischen Unternehmen solltest du selbstverständlich in englischer Sprache abfassen. Empfehlenswert ist es, das komplette Bewerbungsschreiben von einem Muttersprachler gegenlesen zu lassen.
Zu beachten ist es, dass in Nordamerika aus Gründen der Gleichbehandlung Angaben zum Geschlecht, zur Religion und zum Familienstand nicht erwünscht sind. Ebenfalls unerwünscht sind Bewerbungsfotos. Ansonsten unterscheiden sich die dortigen Bewerbungsprozeduren nicht sehr von den mitteleuropäischen: Beizufügen sind ein Anschreiben („cover letter“) von maximal einer DIN-A4-Seite, ein Lebenslauf („CV“), beglaubigte und übersetzte Zeugnisse sowie mehrere Referenzen von ehemaligen Arbeitgebern oder Lehrern. Auch die Bewerbungsgespräche verlaufen ähnlich. Eine angemessene Kleiderwahl, Höflichkeit, Pünktlichkeit und eine fundierte inhaltliche Vorbereitung sind selbstverständlich.

Voraussetzungen, um in Nordamerika zu arbeiten

Gute Englischkenntnisse sind unabdingbar, wenn du in Nordamerika arbeiten möchtest. Die nordamerikanische Arbeitswelt wirkt auf Europäer zunächst vielleicht ungewohnt locker, da es üblich ist, dass sich Arbeitskollegen –  unabhängig von ihrer Position – duzen. Das sollte jedoch nicht automatisch mit flachen Hierarchien gleichgesetzt werden. Außerdem kann in den USA das Prinzip „Hire and Fire“ leider recht schnell das Ende einer Beschäftigung einläuten, da es keine gesetzlichen Kündigungsfristen gibt. Sehr häufig gehen die Menschen in den Staaten mehreren Teilzeitjobs nach. Andererseits haben gerade in Amerika fleißige und engagierte Mitarbeiter gute Aufstiegschancen.
Je nach Anlass und geplanter Dauer eines Arbeitsaufenthaltes gelten für die USA  und Kanada unterschiedliche Visa. Wer nicht von seiner Firma entsendet wird, muss ein konkretes Stellenangebot vorweisen. Ein einheimischer Arbeitnehmer sollte dadurch keinen Nachteil haben. Längerfristige und dauerhafte
Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung werden nur in der Kombination mit dem Nachweis ausreichender Fremdsprachkenntnisse, bestimmter Berufsqualifikationen und –erfahrungen und einer persönlichen Eignung erteilt.

 

 

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