Arbeiten in Europa

Der europäische Kontinent steht nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich vor großen Herausforderungen. Dennoch ist Europa in den letzten Jahrzehnten nicht nur ""gewachsen"", sondern auch zusammengerückt, was u. a. zur Folge hatte, dass der Arbeitsaufenthalt im Ausland fast schon zu einer Konvention wurde. Unabhängig von Krisensituationen zeichnet sich Europa noch immer durch seine führenden Wirtschaftsnationen aus.

Europa ist nicht nur einer der kulturträchtigsten Kontinente unserer Erde, sondern bietet zudem die verschiedensten Arbeitsbereiche und einen flexiblen sowi mobilen Arbeitsmarkt. Falls du dich also auch für die kulturellen Aspekte des europäischen Kontinents begeistern kannst, solltest du auf diese Chance zurückgreifen. Trotz der bedrohlichen Arbeitslosenzahlen existiert in vielen Ländern der Europäischen Union ein enormer Mangel an qualifizierten Fachkräften.

Arbeitsmarkttrends in Europa

De facto sind 26 Millionen Europäer arbeitslos. Die resultierende Arbeitslosenquote von fast 11% ist die höchste, die seit 1999 erreicht wurde. Du darfst dabei jedoch nicht vergessen, dass es sich hierbei um einen Mittelwert handelt. Der europäische Arbeitsmarkt ist tatsächlich tief gespalten, was keine allgemeinen Aussagen über ""einen"" Trend zulässt. Während die Arbeitsmarktsituation beispielsweise in Griechenland kaum schlechter sein könnte, gibt es zum Beispiel in den skandinavischen Ländern durchaus gute Berufsaussichten. 

Die besten Jobaussichten im europäischen Ausland haben derzeit Finanz- und Verkaufsberufe, Architekten, Ingenieure und IT-Spezialisten. Aktuell werden zudem auch verstärkt Hauswirtschafts- und Restaurantfachkräfte sowie qualifiziertes Pflegepersonal gesucht. Derartige Trends haben jedoch keine zeitlich unbeschränkte Gültigkeit, weshalb die Jobrecherche - gerade in Europa - immer so aktuell wie möglich sein sollte.

Jobsuche in Europa

Vor der tatsächlichen Suche nach einem Job solltest du dich nochmals über die Arbeitsmarktsituation in Europa informieren. Hierfür gibt uns die Europäische Kommission den "European Vacancy Monitor" an die Hand, welcher europäische Arbeitsmarktentwicklungen aufführt und kommentiert.

Ansonsten verläuft die Jobsuche auf dem "klassischen" Weg, auf welchem Jobbörsen eine enorm wichtige Rolle spielen. Dennoch solltest du dich am besten auf die nationalen und lokalen Jobbörsen verlassen. Der nachfolgende äußerst hilfreiche Link ESS-Europe listet nicht nur über 300 Jobbörsen der europäischen Staaten unterteilt nach Ländern auf, sondern informiert dich gleichzeitig über das nationale Sozialsystem deines Wunschlandes. 

Überprüfe unbedingt dein "elektronisches Gesicht". Oftmals ist der zweite Schritt deines potentiellen Arbeitgebers die Suche nach deinem Profil auf Facebook, Twitter etc. Du solltest also darauf achten, durch ein gepflegtes Profil innerhalb der sozialen Netzwerke und natürlich auch Karrierebörsen wie XING einen möglichst positiven Eindruck zu hinterlassen.

Richtig bewerben in Europa

Du solltest deine Bewerbungsunterlagen immer in der jeweiligen Landessprache einreichen. Viele international orientierte Unternehmen wünschen zudem ein Exemplar in Englisch. Erkundige dich über deinen Wunscharbeitsplatz und lasse den ein oder anderen dezenten Hinweis auf deine Recherche mit einfließen. Vergiss darüber hinaus auf keinen Fall, deine Unterlagen von einem Muttersprachler korrigieren zu lassen.

Du kannst dich beim Bewerbungsverfahren grob an den deutschen Vorgaben orientieren. Zu deinen Unterlagen gehört einerseits das Anschreiben und andererseits der tabellarische Lebenslauf. Wichtiger als beispielsweise die Menge an Informationen ist im europäischen Ausland meist das Aufführen von berufsrelevanten Referenzen oder das Angeben von Personen, die dir solche ausstellen können. Zwar läuft das Bewerbungsverfahren innerhalb Europas meist sehr ähnlich, jedoch können meist kleine Unterschiede über den Erfolg deiner Bewerbung entscheiden. Informiere dich zum Beispiel bei den StepStone Bewerbungstipps.

Voraussetzungen, um in Europa zu arbeiten

Das Verfassen der Bewerbungsunterlagen ist meistens die erste Hürde, die du zu bewältigen hast. Es ist klar, dass du die Landessprache wenigstens im Ansatz beherrschen musst. Englisch ist definitiv Grundvoraussetzung. Daneben gilt auch hier: Erkundige dich zuvor ausgiebig über nationale Mentalitäten und Gepflogenheiten, um diesbezüglich keine schlechten Erfahrungen machen zu müssen.

Dank dem europäischen Gemeinschaftsrecht gelten, was den Arbeitsaufenthalt und die Arbeitsaufnahme angeht, in Europa einheitliche Regelungen. Demnach ist es dir freigestellt, in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie in Norwegen, Finnland und Liechtenstein eine Beschäftigung aufzunehmen. Für die Einreise und die ersten drei Monate benötigst du lediglich deinen Personalausweis oder Reisepass. Da du einen rechtlichen Anspruch auf die Aufenthaltsgenehmigung hast, ist deren Ausstellung in den meisten Fällen reine Formsache.

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