Arbeiten in Asien

Der asiatische Kontinent ist „der“ globale Wirtschafts-Aufsteiger. Seit Jahrzehnten wachsen insbesondere der ost- und südostasiatische Markt beständig. Aus den früheren Schwellenländern sind moderne Industriestaaten geworden. Immer mehr westliche Unternehmen gründen daher Niederlassungen in Fernost. Dafür benötigen sie qualifizierte Fachkräfte, vor allem für die Führungsetagen und in der Entwicklung.

Falls auch du von Asien fasziniert bist und an seinem Aufschwung teilhaben möchtest, stehen deine Chancen entsprechend gut. Und nicht nur die Berufsperspektiven sprechen für einen längeren Aufenthalt. Hinzu kommen die Freundlichkeit der Menschen, der Reiz der fremden Kultur und die Exotik der asiatischen Städte und Landschaften.

Arbeitsmarkttrends in Asien

Die besten Jobchancen haben Europäer in Süd-, Südost- und Ostasien mit China, Japan, Korea, Indien, Malaysia und Singapur. Die meisten Stellen sind für Expatriates ausgelegt, d.h. Fachkräfte, die außerhalb ihrer Heimat in einer Unternehmens-Niederlassung arbeiten. Vor allem in China und Singapur entstehen immer mehr solcher Stellen. In anderen asiatischen Staaten sinkt hingegen ihre Zahl und immer mehr Ausländer suchen nach Jobs in einheimischen Unternehmen. D.h. sie bewerben sich zu denselben Konditionen wie die Einheimischen.

Grundsätzlich haben Ingenieure, Techniker, Softwareentwickler und ITler in Asien die besten Berufschancen. Gesucht werden aber auch Fachleute für das Management und die Führungsetagen. Gerade diese Positionen werden in ausländischen Niederlassungen gerne mit Mitarbeiter aus der Heimat besetzt. Auch die Banken- und Finanzbranche, die Biotechnologie und die digitalen Medien bieten gute Perspektiven.

Jobsuche in Asien

Die Jobsuche im asiatischen Raum verläuft nicht wesentlich anders als im Westen. Eine große Rolle spielen Jobbörsen und -portale, wie überregional z.B.

und länderspezifisch z.B.

Networking über Karrierebörsen wie XING oder LinkedIn ist heutzutage ebenfalls nicht mehr wegzudenken.

Der Besuch einer Karrieremesse, wie z.B.

kann sich ebenfalls lohnen, um erste Kontakte zu knüpfen.

Natürlich kannst du dich auch eigeninitiativ bei Unternehmen bewerben. Falls du bereits Kontakte nach Asien hast, solltest du sie immer nutzen. Denn auch hier sind Beziehungen die Basis vieler erfolgreicher Jobsuchen. Gute Informationen über den regionalen Arbeitsmarkt findest du auch auf den Homepages der deutschen Handelskammern.

Richtig bewerben in Asien

Du solltest dich entweder in der Landessprache und/oder auf Englisch bewerben. Ob es einen englischsprachigen Ansprechpartner gibt, entnimmst du in der Regel der Ausschreibung. Die komplette Bewerbung lässt du zum Schluss von einem Muttersprachler gegenlesen.

In manchen asiatischen Ländern sind normierte Online-Bewerbungsformulare üblich geworden. Allerdings ist ein europäischer Werdegang nicht immer mit dieser Form vereinbar. Praktika sind in Asien z.B. kaum üblich und werden nicht als Berufserfahrung angesehen. Im Einzelfall ist eine klassischere Bewerbungsform daher empfehlenswerter. Das heißt, dass sich deine Bewerbung aus einem einseitigen Anschreiben und einem maximal zweiseitigen Lebenslauf zusammensetzt. Kopien von Hochschul- und Arbeitszeugnissen werden kaum verlangt. Eine wichtige Rolle spielen allerdings gute berufliche Referenzen und das Renommee der besuchten Hochschule.

Im Rahmen deiner Bewerbung solltest du dich selbst einschätzen und bisherige Berufserfolge aufführen. Asiaten sind außerdem persönliche Informationen wichtig. Auf entsprechende Fragen, z.B. nach dem Familienstand, solltest du dich auch bei den Bewerbungsgesprächen einstellen. Ansonsten verlaufen die Interviews ähnlich wie in Europa: Du erscheinst passend gekleidet und hast dir ein paar kluge Fragen zu dem Unternehmen überlegt.

Voraussetzungen, um in Asien arbeiten zu können

Um in Asien Fuß zu fassen, sind gute Englischkenntnisse ein Muss. Zumindest marginale Kenntnisse der jeweiligen Landessprache sind ebenfalls sinnvoll. In Japan geht z.B. kein Weg an guten Japanischkenntnissen vorbei. Am besten stehst du, wenn du vorab einen Sprachkurs und Vorbereitungsseminare besuchst, die dich in die Landeskultur einführen. Die Mentalitätsunterschiede zwischen dem Westen und Asien sind groß und es gilt in der Arbeitswelt und im Privaten einiges zu beachten, um nicht in Fettnäpfchen zu treten.

Je nach Land, unterscheiden sich die Voraussetzungen für ein Arbeitsvisum natürlich: In Indien musst du z.B. nachweisen, dass dein Job von keinem Einheimischen erledigt werden kann. Teilweise ist die Anerkennung westlicher Studien- und Berufsabschlüsse in Asien schwierig. Daher solltest du deinen Abschluss und deine Noten übersetzen lassen und in einer ungefähre Entsprechung nennen. 

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