Ein unvergesslicher Aufenthalt in Ghana

Erfahrungsbericht Fakten
Autor:
Anbieter: TravelWorks
Programm: Medizinische Assistenz sowie HIV-Prävention
Land: Ghana
Bewertung:
(4,5 von 5)

Um nichts in der Welt möchte ich meinen Freiwilligenaufenthalt in Ghana missen. Ich habe dort nicht nur Freunde gefunden, sondern auch wertvolle Erfahrungen gesammelt, die meine Sicht auf viele Dinge geändert hat. Warmes Wasser und gute medizinische Versorgung habe ich früher einfach für selbstverständlich hingenommen…jetzt weiß ich solche „Kleinigkeiten“ einfach viel mehr zu schätzen.

Nach dem Abi wollte ich schon immer als Freiwilliger tätig werden und habe mich für ein Hilfsprojekt in Ghana entschieden. Ich habe vier Monate bei einem Projekt in einem Dorf nahe bei Kumasi mitgeholfen, welches sich um HIV- und AIDS Prävention kümmert.

Bevor ich zum Einsatzort gekommen bin, habe ich bei einem Orientierungsseminar in Accra teilgenommen, wo wir Einblicke in unsere Aufgabenbereiche bekommen haben und wo bis dahin noch ungeklärte Fragen beantwortet wurden. Im Anschluss habe ich meine Gastfamilie kennengelernt, die mich sofort mit offenen Armen empfangen hat und wo ich mich von Anfang an wohlgefühlt habe. Was die Arbeit betrifft, so war ich in einer sehr kleinen NGO die nur wenig Budget zur Verfügung hat und somit keine großen Events organisieren kann.

Unsere Aufgabe war es, die Bevölkerung in erster Linie über HIV und AIDS aufzuklären, aber auch über andere Gesundheitsthemen zu informieren. Wir sind in Schulen, Krankenhäuser und Gefängnisse gegangen und haben dort Vorträge gehalten. Manchmal hatte ich zwar das Gefühl, als interessieren sich die Menschen nur halbherzig für diese wichtigen Themen, aber dennoch war die Arbeit sehr abwechslungsreich und vielseitig. Besonders in den Schulen hatte ich das Gefühl, dass einem die Kinder aufmerksam zuhören. Ein paar Mal waren wir nach wenigen Wochen nochmal in denselben Schulen und erfreulicherweise haben sich die Kinder noch an fast all unsere Worte erinnert. In diesen Fällen wurde mir bewusst, dass unsere Arbeit hier sinnvoll ist.

Weitere tolle Erlebnisse konnte ich an den Wochenenden sammel. Mehrmals bin ich zusammen mit anderen Freiwilligen rumgereist und habe mich dabei noch mehr in dieses wunderschöne Land verliebt. Man kommt mit einem kleinen Taschengeld gut aus und ich habe mich zu jeder Zeit absolut sicher gefühlt. Was die Lebensbedingungen angeht, so kann man diese absolut nicht mit den deutschen vergleichen. Man sollte sich im Vorfeld auf jeden Fall rechtzeitig über die Gesundheitsvorsorge informieren. Außerdem sollte man in der Lage sein, sich etwas einschränken zu können. Strom und Wasser können auch hin und wieder ausfallen.

Dank meiner unglaublich netten, liebenswerten und vor allem großen Familie hatte ich eine wunderschöne Zeit und tolle Einblicke in eine fremde Kultur. Ich habe immer noch Kontakt zu Freunden, die ich dort kennengelernt habe und möchte auf jeden Fall ein weiteres Mal nach Ghana reisen.

Verfasst von Kathrin K.

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