Finanzierungsmöglichkeiten für Sprachreisen

Im Studium sowie im Beruf sind Fremdsprachenkenntnisse oft notwendig. Gerade Englisch-, Spanisch- oder Französischkenntnisse sind von hoher Bedeutung. Um diese aufzufrischen, ist eine Sprachreise ins Land, in dem die Sprache gesprochen wird eine optimale Gelegenheit. Doch wie finanziert man sich eine solche Reise wenn man nicht über ausreichend finanzielle Mittel verfügt? In diesem Beitrag findet Ihr einige Finanzierungsmöglichkeiten für Studenten sowie Arbeitnehmer.

Studenten

Immer mehr Studierende finanzieren Ihr Studium über Programme zur Studienförderung. Diese Darlehen haben den großen Vorteil, dass sie auch für Weiterbildungsmaßnahmen und Sprachreisen genutzt werden können. Gerade die Förderprogramme der Institutionen „Deutsche Bildung“ und „Bildungsfonds“ können erst abbezahlt werden, sobald man im Beruf steht und selbst Geld verdient. Die Beträge die zurückgezahlt werden müssen, können also je nach Einkommen variable bestimmt werden. Des Weiteren sollte man die Augen offen halten, denn einige Sprachreiseanbieter bieten ebenfalls Stipendien sowie – ganz klar – Gewinnspiele für Sprachkurse an.

Arbeitnehmer

Abhängig vom jeweiligen Bundesland können Arbeitnehmer Bildungsurlaub in Anspruch nehmen. Das heißt, Ihr könnt zu Bildungsveranstaltungen wie zum Beispiel auch Sprachreisen vom Arbeitgeber freigestellt werden um Eure berufsrelevanten Sprachkenntnisse aufzubessern. Hierzu räumt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zwischen 5-10 Tage Bildungsurlaub ein. Es ist wichtig sich vorher über die Bedingungen des Kultusministeriums im eigenen Bundesland zu informieren, da in manchen Bundesländern eine unterschiedliche Mindestanzahl zwischen 30-40 Sprachkurs-Unterrichtsstunden pro Woche abgehalten werden müssen. 

Der Bildungsurlaub ist in Deutschland also pro Bundesland geregelt, das heißt dass in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein momentan ein Bildungsurlaubsgesetz für Sprachkurse besteht. In den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen gibt es allerdings keine solcher Bildungsurlaubsgesetze. Da die Beantragung für Bildungsurlaub einige Zeit in Anspruch nimmt, sollte sich der Arbeitnehmer nicht später als 8 Wochen vor Reiseantritt bei seinem Sprachreiseanbieter (wie z.B. dieser hier) angemeldet haben und unbedingt eine Bildungsurlaubsbestätigung anfordern. Letzteres ist außerordentlich wichtig, da aufgrund sehr strenger Gesetzesauflagen ein nachträglicher Antrag nicht mehr ermöglicht werden kann. Oft ist es auch hilfreich, sich bei seinem Arbeitnehmer zu informieren, inwieweit dieser Weiterbildungsmaßnahmen sowie Weiterbildungsmaßnahmen im Ausbildungsrahmen finanziell unterstützt.

In den meisten Fällen kann eine Sprachreise bei der Einkommenssteuer geltend gemacht werden und ist im Rahmen von Werbekosten, Betriebsausgaben oder Sonderausgaben möglich. Die Voraussetzung ist, dass die Sprachreise der Weiterbildung der Fremdsprachenkenntnisse dient und der Sprachkurs mindestens 30 Unterrichtsstunden pro Woche umfasst. Diesbezüglich ist es aber ebenfalls notwendig, sich im Vorhinein beim zuständigen Finanzamt oder Steuerberater zu erkundigen.

Zu guter Letzt noch ein weiterer Tipp: Falls man jährlich in den Genuss von Sprachreisen als Bildungsurlaub kommt, sollte man beim gleichen Anbieter buchen, da die Möglichkeit besteht dass dieser auch Rabatte einräumt.

 

Autor/Quelle: Sprachdirekt.de

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