Rechte und Pflichten eines Au Pairs

Deine Rechte und Pflichten als Au Pair gehen im Detail je nach Zielland auseinander. Manche Länder haben sehr konkrete rechtliche Vorgaben, so beispielsweise die USA. Bei wieder anderen liegt vieles im Ermessensbereich der jeweiligen Gastfamilien.

Selbstverständlich dreht sich für dich als Au Pair alles um das physische wie seelische Wohl der Gastfamilienkinder – sie stehen immer an erster Stelle. Aufgaben, die nur ihren Eltern dienen oder sich rein auf den Familienhaushalt beziehen (z.B. Rasen mähen, Großputz, ein Abendessen für die gesamte Familie kochen etc.) gehören nicht dazu. Kleinere Hausarbeiten im Sinne der Kinder, wie ihr Zimmer aufzuräumen, ihnen ein Frühstück oder Abendbrot zubereiten, liegen jedoch in deinem Aufgabenbereich.

Von deiner Gastfamilie erhältst du im Gegenzug Kost, Logis sowie eine tägliche Verpflegung. In den meisten Ländern ist es üblich, dass dir ein Einzelzimmer direkt bei deiner Gastfamilie gestellt wird. Auf diese Weise hast du einen engen Familienanschluss, aber auch genügend Privatsphäre. Für deine Leistungen erhältst du ein wöchentliches oder monatliches Taschengeld. In manchen Ländern existiert ein gesetzlich vorgeschriebener Betrag, in anderen legt die Gastfamilie die Höhe des Taschengelds fest.

Im Schnitt wird deine Arbeit als Au Pair fünf bis acht Stunden pro Tag und circa 25 bis 45 Stunden pro Woche umfassen. Hinzu kommen etwa zwei Abende in der Woche, an denen du babysittest. Die konkreten Rahmenbedingungen unterscheiden sich je nach Gastland und -familie.

Unterschiedlich ist auch der Umfang an freien Tagen in der Woche bzw. jährlichen Urlaubstagen. Im Schnitt hast du in der Woche mindestens einen Tag frei. In der Regel ist das am Wochenende. Bei einem zwölfmonatigen Aufenthalt erhältst du circa zwei zusammenhängende Wochen (häufig bezahlten) Urlaub. In den Vereinigten Staaten steht dir außerdem ein freier dreizehnter Monat zu, den du dazu nutzen kannst, das Land zu bereisen.

Als Au Pair hast du außerdem ein Anrecht auf den Besuch eines Sprachkurses vor Ort. In einigen Ländern, wie den USA, ist die Gastfamilie sogar dazu verpflichtet, sich an einer Weiterbildungsmaßnahme für dich in einem gewissen finanziellen Maße zu beteiligen.

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